• „Und lasst uns aufeinander Acht haben,..indem wir unser eigenes Zusammenkommen nicht verlassen,“ Hebr. 10,24-25

  • „Und sie blieben beharrlich in der Lehre und in der Gemeinschaft der Apostel, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“ Apg. 2,42

Willkommen auf der Webseite der Gemeinde in Düsseldorf

 

Was ist die Gemeinde?

Wir glauben, dass diese Frage einzig und allein durch das Neue Testament beantwortet werden kann, da die Gemeinde im Neuen Testament offenbart wird. Im Neuen Testament ist die Gemeinde entscheidend, denn es war eigentlich für die Gemeinde, dass Christus gestorben ist (Eph. 5:25).

Der universale Aspekt der Gemeinde

Von der Gemeinde wird zum ersten Mal im Matthäusevangelium gesprochen, und zwar an zwei Stellen: In Matthäus 16:18 sagte der Herr Jesus: „Ich werde meine Gemeinde bauen“. Dieser Vers zeigt uns eindeutig, dass die Gemeinde allein dem Herrn Jesus gehört und keinem Menschen. Sie ist keine Organisation. In diesem Vers brachte der Herr Sein Herzensverlangen zum Ausdruck. In ihr findet Gott Ruhe, und ebenso der Mensch. Die Gemeinde schließt alle Kinder Gottes mit ein, die durch das kostbare Blut Jesu Christi Erlösung empfangen haben (Eph. 2), und die durch Seinen Geist wiedergeboren worden sind (Joh. 3:5). Alle an Christus Glaubenden durch allen Raum und alle Zeit gehören aufgrund ihrer Errettung dieser einzigartigen Gemeinde an, sind Glieder am Leib Christi (Eph. 3:6), und bilden das Haus Gottes (Joh. 14:6; Eph. 2:21). In der Gemeinde Gottes gibt es keine Rassen noch Stände noch sonst irgendwelche Unterschiede, sondern: „Christus ist alles und in allen“ (Kol. 3:11).

Der örtliche Aspekt der Gemeinde

In Matthäus 18:17 erwähnte der Herr die Gemeinde zum zweiten Mal. Er sagte, dass wenn ein Bruder ein Anliegen mit einem anderen hat: „sage es der Gemeinde“. An dieser Stelle ergibt sich eine Frage: Wie kann man sein Anliegen dieser universalen Gemeinde sagen? Wo findet man sie? Anders ausgedrückt: Wie sieht der konkrete Ausdruck der universalen Gemeinde aus? Hier spricht der Herr von etwas Sichtbarem, Örtlichem, Ansprechbarem. Wenn der Herr uns auffordert, unser Anliegen der Gemeinde zu sagen, setzt Er voraus, dass sie eine konkrete Form besitzt, die wir ansprechen können. Es muss also eine praktische Art und Weise geben, wie die universale Gemeinde zum Ausdruck kommen kann, und zwar derart, dass Menschen mit ihr in Verbindung treten können.

Außerdem muss dieser örtliche, sichtbare Aspekt der Gemeinde mit der universalen, unsichtbaren Gemeinde übereinstimmen, sonst kann sie unmöglich ihr echter Ausdruck sein. Das heißt, dass der örtliche, konkrete Aspekt der Gemeinde dem universalen Aspekt in allen Eigenschaften entsprechen muss. Wie die universale Gemeinde nur Christus als Haupt und Fundament hat, so muss es bei ihrem örtlichen Ausdruck sein. Wie die universale Gemeinde eins ist, so muss ihr örtlicher Ausdruck eins sein. Wir die universale Gemeinde alle aufnimmt, so ihr örtlicher Ausdruck.

Die Gemeinde im Neuen Testament

Genau dies finden wir im Neuen Testament geschildert. Am Anfang der Gemeinde, in Apostelgeschichte 2, sehen wir, dass alle an Christus Gläubigen zusammen waren, wiewohl sie vielen Hintergründen entsprangen, und nahmen nichts anders als nur Christus als ihre Grundlage. Später sehen wir, dass überall dort, wo die Christen irgend wohnten, sie sich zusammen in Einheit versammelten. Es gab an jedem Ort nur eine Gemeinde. Sie beschrieben sich einfach als ‚die Gemeinde in Korinth‘ (1. Kor. 1,2) oder ‚die Gemeinde der Thessalonicher‘ (1.Thess. 1,1, vgl. Offb. 2:1, 8, 12, 18; 3:1, 7, 14).

Noch tiefer: diese Einheit ist der Geist selbst (Eph. 4:1), kein menschliches Übereinkommen. Die Einheit, das Leben und das Element der Gemeinde ist der Geist Selbst, der in den Gliedern des Leibes wohnt und ihre Einheit ist. Somit ist die Gemeinde ein lebendiges Zeugnis der Einheit des dreieinen Gottes (Eph. 4:4-6, Joh. 17:21-23) und das rechte Gemeindeleben ein Lebenswandel in und mit dem Geist Jesu Christi.

Das praktische Gemeindeleben

So verstehen wir uns. Wir sind einfach Gläubige, die sich seit 2008 in Düsseldorf versammeln allein auf Grund des Glaubens, der allen Christen gemeinsam ist (Jud. 3) (Siehe: Unser Glaube). Wir definieren uns nicht weiter, weil die Heilige Schrift die Gemeinde auch nicht weiter definiert. Demnach beschreiben wir uns nur als die Gemeinde in Düsseldorf. Wir haben keine offizielle Mitgliedschaft, weil die Gemeinde gilt allen, die des Herrn sind. Natürlich heißen wir alle Christen willkommen (und auch alle, die Interesse haben!) Wir gehören keiner kirchlichen Organisation an, sondern stehen in Gemeinschaft mit vielen anderen Gemeinden weltweit, die ebenfalls diese Stellung einnehmen. Für den Rechts- und Geschäftsverkehr sind wir in Düsseldorf als e.V. eingetragen.

Der Herr hat gesagt: „Ich werde meine Gemeinde bauen“. Wir glauben, dass dieser Aufbau der Gemeinde nicht nur universal und ‚theoretisch‘, sondern ganz praktisch und handfest ist, und unserer Gemeindepraxis zugrundeliegen sollte. Es ist eine Herrlichkeit für Gott, dass so viele, abgesehen von natürlichen Unterschieden und menschlichen Traditionen, Ihn verherrlichen und Seinen Sohn Jesus Christus an diesem Ort zum Ausdruck bringen können!

Bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der völligen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zu einem gereiften Mann, zum Maß des Wuchses der Fülle Christi,  – Epheser 4,13